KatzenkrankheitenInfektionskrankheitenAujesky-Krankheit (Pseudowut)Dieser Virus kann in rohem Schweinefleisch (beim Kochen wird der Virus abgetötet) vorhanden sein. Füttern sie ihre Katze damit, erkrankt sie an der stets tödlich verlaufenden Krankheit., die wegen ihrer Ähnlichkeit zur Tollwut auch Pseudowut genannt wird. Zur Zeit gibt es keine Behandlungsmöglichkeit. FiP (Feline infektiöse Peritonitis - ansteckende Bauchfellentzündung) Diese Krankheit wird durch ein Coronavirus übertragen. Katzen sind
sehr anfällig auf dieses Virus, selbst von Schwein und Kaninchen
können sie von Viren angesteckt werden. In den Ausscheidungen und
Sekreten (Körperflüssigkeiten) der Katzen befinden sich die
Viren. Selbst wenn die Krankheit bei der betreffenden Katze noch nicht
ausgebrochen ist, kann sie andere Katzen anstecken. Die Krankheit kann in ihrem Verlauf sehr unterschiedliche Erscheinungsbilder (nasser/trockener Verlauf) zeigen und überdies von Fall zu Fall variieren. Bei beiden Formen leiden die Katzen unter schwankendem Fieber, das nicht
auf Antibiotika anspricht. Sie werden lethargisch, d.h. antriebslos, liegen
oft herum und schlafen viel. Später kommen Anorexie (Magersucht)
und Gewichtsverlust dazu. Nasser VerlaufTypisch ist dabei eine Zunahme des Bauchumfangs - der Krankheitsverlauf ist beschleunigt. Trockener VerlaufEs werden nur minimale Flüssigkeitsmengen gebildet. Der Krankheitsverlauf ist sehr verzögert, was eine Diagnose ebenfalls erschwert. Ansteckung und RisikoDas geringste Risiko haben reine Wohnungskatzen in Einzelhaltung. Hat die Katze Kontakt zu anderen Tieren bzw. darf sie ins Freie, ist das Risiko einer Ansteckung ungleich höher. Ausbruch der KrankheitDer Ausbruch der Erkrankung ist jedoch Altersabhängig: die meisten
Katzen erkranken im Alter zwischen 6 und 12 Monaten - die wenigsten im
Alter von 5 Jahren - bei mehr als 13jährigen Katzen nimmt die Häufigkeit
wieder zu. DiagnoseEs gibt zwar Tests, in denen Antikörper im Blut nachgewiesen werden können. Aber es kann dabei nicht unterschieden werden, gegen welche Krankheit die Katze Antikörper herausgebildet hat. Auf keinen Fall sollte man seine Katze nur auf Grund eines Bluttestes einschläfern lassen, wenn sie sonst fieberfrei und wohlauf ist. HeilungIm Moment sind leider keine erfolgreichen Behandlungsmöglichkeiten
vorhanden. Wenn die Krankheit einmal ausgebrochen ist, kann man höchstens
den Krankheitsverlauf mit Medikamenten verzögern. Damit verlängert
man jedoch nur die Leidenszeit der Katze. VorbeugungOb es eine sichere Schutzimpfung gegen FIPV gibt, ist nach wie vor umstritten. Die Impfung schützt nur zu etwa 40% und es ist möglich, daß sich die Katze bei der Impfung mit dem Virus infiziert. Verhinderung der Neuansteckung Falls Sie eine FiP-infizierte Katze verloren haben, sollten Sie die
Wohnung mindestens 2 Monate "katzenfrei" halten. Auch sollte
man alles, was wegwerfbar ist, entsorgen. Insbesondere Fress- und Trinknäpfe,
Katzentoilette und Katzenbettchen, falls vorhanden. |
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