LEO, auch auf drei Pfoten lässt es sich gut leben!
Zuhause suchte ich auf dem Internet nach ähnlichen Geschichten von Katzen mit nur drei Pfoten. Zuerst fand ich überhaupt nichts, bis ich dann nach langem Suchen auf die Geschichte von Lisa stieß. Sie musste auch ein Bein amputieren lassen. Es geht ihr aber wieder so gut, dass sie draussen umher springen kann auf Bäume klettert und sogar Mäuse nach Hause bringt. Am Montag Nachmittag rief uns der Arzt an und meinte das die Pfote nicht mehr zu retten sei. Nun müssten wir uns entscheiden, ob er sie amputieren soll, oder ob wir die Katze einschläfern wollen. Eventuell werde er auch eine Gehirnschädigung von dem Unfall davontragen und nicht mehr ganz der Gleiche sein wie früher. Wir fuhren gleich in die Klinik um zu sehen wie es unserem Leo geht. Als er unsere Stimmen hörte reagieret er gleich darauf und schaute umher. Wir konnten ihn kraulen und er schnurrte ganz zufrieden. Der Tierarzt war positiv beeindruckt das er so gut auf uns reagierte. Der Arzt erklärte uns dann, das ein Katze genau so gut mit nur drei Pfoten leben kann. Sie werde auch wieder alles machen können wie früher. Auch der Bericht von „Lisa“ half uns bei unserer Entscheidung. Deshalb entschlossen wir uns, die Pfote amputieren zu lassen. Der Arzt konnte uns aber nicht garantieren, dass Leo diese Operation überleben wird, weil er auch eine Hirnblutung durch den Umfall erlitten hatte. Am Dienstag ging meine Frau nochmals bei der Klinik vorbei und brachte ihm sein Lieblings Tüchlein. Leo hatte richtig Freude, dass er Besuch bekam. Als die Arztgehilfin das Fenster öffnete, schnupperte Leo die frische Luft und hörte den Vögel zu wie sie pfiffen. Es kam wieder richtig Leben in ihm auf. Mit der Operation musste der Arzt noch abwarten bis die Gehirnblutung etwas zurück ging. Am Mittwoch wahr es dann so weit und Leo wurde operiert. Wir wahren überglücklich, als uns der Arzt anrief und meinte, dass Leo die Operation gut überstanden habe!!! Er musste noch bis am Freitag zur Überwachung dort bleiben. Leo bekam eine große Box die eigentlich für Hunde bestimmt war, damit er sich im Aufstehen und Laufen üben konnte. Dann endlich war es soweit und wir durften unseren Leo wieder nach Hause
holen! Seine Schwester Luna reagierte aber gar nicht gut auf ihn, fauchte
ihn an und ging schnell nach draussen als sie Leo und die Katzenbox sah.
Sie verschwand für etwa 2 Wochen bis sie sich wieder blicken ließ.
Langsam gewöhnte sie sich aber wieder an ihn. Schon am zweiten Tag wollte er am liebsten wieder nach draussen. Wir warteten dann noch bis Montag ab und ließen ihn dann gehen. Anfangs war er nur ums Haus, mit der Zeit gingen seine Ausflüge aber auch weiter und wurden länger. Mit den anderen Katzen in der Nachbarschaft hatte er bis jetzt auch keine Probleme und wusste sich immer zu wehren. Leo ist immer noch genau so wie früher. Er hat sich kein bisschen verändert und ist voller Lebensfreude! Wir sind froh, dass wir uns so entschieden haben. Um nichts auf der Welt möchten wir ihn missen. Wir können nur jedem empfehlen der sich auch in so einer Situation befindet, der Katze eine weiteres Leben zu schenken. Es lohnt sich! Dieser Bericht wurde eingeschickt von Fehlmann Daniel und González
Susana, Frauenkappelen, Schweiz |
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